Organisation

Die Zusammenarbeit innerhalb des Konsortiums wird vom Arbeitsbereich Notfall- und Akutmedizin Campi Nord (CVK, CCM) der Charité Universitätsmedizin Berlin unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Möckel koordiniert (Konsortialführung). Die methodische Projektleitung hat Prof. Dr. Thomas Keil als stellvertretender Leiter des Institutes für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesund-heitsökonomie in enger Abstimmung mit allen wissenschaftlichen INDEED-Partnern. Die direkte Projektkoordination erfolgt durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter im Arbeitsbereich Notfall- und Akutmedizin Campi Nord (CVK, CCM).

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Organisationsstruktur

© Charité / Grafik: Organisation des INDEED-Konsortiums
© Charité / Grafik: Organisation des INDEED-Konsortiums

Die Sekundärdaten entstammen den jeweiligen Notaufnahmen, Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) der Länder und den jeweiligen AOK-Regionaldirektionen (AOK). Der Zugang zu KV- und AOK-Daten erfolgt über die jeweiligen wissenschaftlichen Institute (Zi, WIdO). Die Datenverarbeitung wird zentral koordiniert und klinische Epidemiologen in drei Einrichtungen werden die Extraktion von Routinedaten in den jeweiligen Notaufnahmen koordinieren: Arbeitsbereich Notfallmedizin der Charité, Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité  und das Universitätsklinikum Magdeburg. Die Aufbereitung und Standardisierung der Notaufnahmedaten erfolgt durch einen Datenmanager der Charité. Die Aufbereitung der KV- und AOK-Daten in den jeweiligen wissenschaftlichen Instituten (Zi, WIdO). Die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben und das Einholen der Datenschutzvoten der jeweiligen Länder wird durch Experten in diesem Bereich durchgeführt (TMF). Das entsprechende System zur Datenverlinkung wird konzipiert und bereitgestellt von OFFIS. Das Datenmanagement und die zentrale biostatistische Planung und Beratung erfolgen durch das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité. Die Datenverwertung (Auswertung, Interpretation und Veröffentlichung) wird durch die jeweiligen Forschungsinstitute (siehe Abbildung) unter verschiedenen Aspekten nach Expertise der jeweiligen Konsortialpartner erfolgen.

Externer Expertenbeirat

Prof. Dr. Brendon Kearney: Klinischer Professor an der Universität Adelaide (Australien); Experte für Health Technology Assessment in Australien und Europa, maßgeblich am Aufbau des „Population Health Research Network“ zur Verknüpfung und Verfügbarmachung von Routinedaten in Australien beteiligt.

Prof. Dr. Lau Caspar Thygesen: Associate Professor am Nationalinstitut für Public Heath (University of Southern Denmark). Experte in epidemiologischer Forschung mit Register-basierten Daten.

Prof. Dr. Abdelouahab Bellou: Professor für “Therapeutics and Emergency Medicine” an der Universität Rennes (Frankreich) und Visiting Professor of Medicine an der Harvard Medical School. ehem. Präsi-dent der European Society for Emergency Medicine und seit über 20 Jahren Leitfigur in der Entwicklung der notfallmedizinischen Forschung und internationalen Notfallmedizin.

Prof. Dr. Reinhold Müller: Associate Professor für Epidemiologie und Biostatistik an der James Cook University in Townsville (Australien). Expertise unter anderem in Public Health und Health Ser-vices Research sowie klinischer Epidemiologie.

Dr. med. Bernadett Erdmann, Prof. Dr. Wilhelm Behringer und Prof. Dr. Christian Wrede sind nationale Experten für die Notfallmedizin in Deutschland.

Prof. Dr. Morten Schou: Clinical Research Associate Professor, Experte für Notfallmedizin und Leiter der Notaufnahme an der Universität von Kopenhagen (Dänemark).

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